3 Tage Leipzig – Viel Druck und Kunst im Überfluss


Hallo ihr Lieben! Im Mai habe ich 3 wundervolle Tage in Leipzig verbracht. Zwei davon mit meinen Kommilitonen, einen mit meinen Freunden aus der Schulzeit. Am 1. Mai bin ich nach Leipzig gefahren, hab meinen ganzen Kram bei meinem Cousin im Wohnheim abgeladen und bin mit zwei lieben Menschen zu Hans im Glück zum Mittagessen gegangen. Nach wahnsinnig gutem Essen und nachdem wir wieder auf dem neusten Stand waren, kamen noch mehr tolle Menschen dazu und wir sind ins Museum der bildenden Künste gegangen.
Ich bin erst mal am Museum vorbeigelaufen, bis mich die anderen wieder zurückgepfiffen haben. Ursprünglich wollte wir zu zweit dorthin, letztendlich waren wir zu sechst. Das hätte fast ein Klassentreffen werden können. Der Grund für meinen Besuch war eigentlich diese rote leuchtende Weltkugel – dafür war ich leider ein paar Wochen zu spät. Dafür gab es Gemälde von Arno Rink, riesige Scherenschnitte und einen großen Dinosaurier, die Installation von Blind Adams (auf den Fotos), Virtual Normality mit einem ziemlich krassen Film  sowie die Werke von Bastian Muhr, den ich bis dato noch nicht kannte, und der unglaublich (geduldig) ist. Die Werke waren für mich eher unscheinbar, aber ein Mitarbeiter hat uns alles erklärt und es war so spannend. Gerade bei den Werken, die von Weitem aussahen wie weiße Blätter, jedoch waren dort tausende kleine Punkte drauf, die er mit Hand gesetzt hat.
Am zweiten Tag ging es in die Bibliothek der Uni Leipzig. Dort haben wir uns alte Bücher angeschaut und unser Dozent hat uns erzählt, welches Buch mit welchem Druckverfahren gemacht wurde etc. pp. Vormittags waren wir in der Druckerei zu Altenburg und für mich war das eines der Highlights. Der arme Mitarbeiter tat mir etwas leid, weil ich ihn mit so vielen Fragen gelöschert habe :D Aber für mich gab es da so viel spannendes zu entdecken, da der Unterricht dazu immer eher so semi-spannend war (gelinde gesagt haha).
Etwas Freizeit zwischendurch und dann zum Abendessen in die Vleischerei. Essen war echt gut und vor allem günstig. Das erste Mal Fritz Kola getrunken und mich nach deren Schriftart auch in den Geschmack des eigentlichen Getränkes verliebt.
Abends um 8 ging es zur Zeitungsdruckerei. Angepriesen wurde uns dieser Besuch als das Beste, was auf dem Trip so kommt, da das Jahr davor alle ja so begeistert waren. Nun gut, also kurz vor Bettzeit (oh welch schlechter Student ich doch bin) dorthin um zu sehen, wie die Maschinen größtenteils noch stillstanden oder genau dann aufhörten, als wir sie erklärt bekamen. Interessant war es schon, aber das Beste war dann doch die Bildzeitung, die ich geschnekt bekam :D
Danach ging es wieder ab ins Hotel und nach einem kleinen Filmeabend zu viert in einem Doppelbett durfte ich endlich müde von dem ganzen neuen Wissen schlafen :D
Am nächsten Tag waren wir im Druckmuseum. Auch das war wieder spannender als der Unterricht, da ich mir nie vorstellen konnte, wie das erklärte Druckverfahren in der Praxis funktioniert. Daher gab es eine Vorführung der Lithographie und andere spannende Dinge rund um Setzkästen. Am Ende durften wir sogar etwas eigenes setzen. Na, wer kennt es? :) Doof nur, dass mir beim ersten Wort gleich ein Schreibfehler passiert ist. Auf dem 3. Bild sieht man ihn sogar noch (hier facepalm emoji einfügen).
Danach ging es zum gemütlichen Teil über. Ich war essen mit meiner liebsten Sophie und es war so lecker und es gab mal wieder so gute Gespräche. Danach waren wir bei der Thingness Ausstellung von Jasper Morrison und ich muss sagen, die Art der Ausstellung war anders und sehr toll, seine Werke total inspirierend und die Stühle echt bequem :D
Danach weiter zum ersten und besten Red Velvet Cheesecake den ich je hatte bei Franz Morish. Es war ziemlich hipster, ziemlich lecker und ziemlich wunderschön. Absolute Empfehlung! Und nicht nur der Kuchen ist toll, auch die Einrichtung ist einfach der Knüller. Also falls ihr in Leipzig seid – unbedingt hingehen :)
Danach ging es zurück Richtung Hotel. Dort wollten wir die sage und schreibe 4 Secondhandläden der nahen Umgebung unsicher machen. 3 davon hatten geschlossen oder waren nicht auffindbar und der Letzte war dann wo ganz anders. Leider habe ich nichts gefunden, dafür gab es goldenes Licht und den tollen Ausblick vom letzten Bild, bis ich dann meine vier Mitfahrer geschnappt habe und es zurück nach Münchberg und für 3 von uns dann nochmal weiter in die Heimat ging.

1 comment :

  1. Das sind so schöne Eindrücke! Ich war leider noch nie in Leipzig und auch Secondhandläden sind bei mir in meiner Kleinstadt auch eine Seltenheit, was ich aber total schade finde. Auf jeden Fall cool, dass du von deinem Ausflug berichtet hast :)
    Ganz liebe Grüße
    Lara

    www.verylara.com

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